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A4: Kurzfristiger Engpass zwischen Aachen-Laurensberg und Aachen-Zentrum in Fahrtrichtung Köln

Am Donnerstag (22.9.) wird die Autobahn GmbH Rheinland auf der A4 zwischen den Anschlussstellen Aachen-Laurensberg und Aachen-Zentrum in der Zeit von 9-15 Uhr die Fahrstreifen in Fahrtrichtung Köln von zwei auf einen reduzieren. Grund ist eine Vorprüfung für die bevorstehende Endabnahme der dort neu installierten Lärmschutzwand.


A544: Nur eine Spur zwischen Würselen und Aachen-Rothe Erde in Fahrtrichtung Europaplatz

Ab Mittwoch 20.07. wird auf der A544 zwischen den Anschlussstellen Würselen und Aachen-Rothe Erde auch in Fahrtrichtung Aachen-Europaplatz bis auf Weiteres nur eine Fahrspur zur Verfügung stehen. Grund dafür sind zwei wesentliche Faktoren: Technische Prüfungen am Bauwerk haben ergeben, dass die Haarbachtalbrücke weitergehend entlastet werden muss. Für den Schwerverkehr über 40 Tonnen ist das Bauwerk bereits seit Dezember 2007 gesperrt. Zudem wird die Autobahn GmbH Rheinland in beiden Fahrtrichtungen bis zum Neubau weiterhin engmaschige Prüfungen an der Brücke vornehmen. Aus diesen Gründen bleibt eine weitere Nutzung der Brücke in jeweils einstreifiger Verkehrsführung möglich.

Zum Hintergrund: Dass die Brücke durch einen Neubau ersetzt werden muss, steht seit einiger Zeit fest. Die Planung der neuen Talbrücke befindet sich in der finalen Phase. Baubeginn soll im ersten Quartal 2023 sein. Geplant ist eine Bauzeit von rund vier Jahren. Erste Vorarbeiten wie die Verlegung von Leitungen sind bereits erfolgt. Die Ausschreibung der Baumaßnahme ist zurzeit in Vorbereitung und wird voraussichtlich im Oktober 2022 veröffentlicht. Mit deren Vergabe wird Ende Februar 2023 gerechnet.

2023 wird neben der Bestandsbrücke zunächst eine Behelfsbrücke aufgebaut, auf der dann für beide Fahrtrichtungen je zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen werden. Dafür sind umfangreiche Erdbauarbeiten im Bereich der Autobahndämme erforderlich. Der Rückbau der Bestandsbrücke mit Bauteilen, die sich in einer Höhe von bis zu 20 Metern befinden, erfordert schweres Arbeitsgerät (u. a. Kräne).

Weil unter der Brücke entsprechende Flächen benötigt werden und verhindert werden sollte, dass einer der Stützpfeiler des Behelfsbauwerkes im Wasser steht, wird während der Bauzeit der namensgebende Haarbach auf einer Länge von rund 25 Metern einige Meter nach Süden verlegt. Zudem verlangen die umweltrechtlichen Vorgaben einen Abstand von mindestens fünf Metern zwischen den Fundamenten der Bauwerksgründung und dem Bachbett inklusive Böschung. Aus diesen Gründen wird der Haarbach nach Abschluss der Arbeiten auf einer Länge von rund 160 Metern ein neues Bachbett erhalten und das ursprüngliche Bachbett abschließend verfüllt. Als Ausgleichsmaßnahme wird dieser Bereich somit komplett renaturiert.


A44: Auftakt zum sechsstreifigen Ausbau zwischen Broichweiden und dem Kreuz Aachen

6 A44 AS Broichweiden 2022 06 13 19Würselen (Autobahn GmbH). Der sechsstreifige Ausbau an der A44 zwischen der Anschlussstelle Broichweiden und dem Autobahnkreuz Aachen kann beginnen. Erste Maßnahme soll der Abbruch der Brücke im Kreuzungsbereich A44/L223 sein. Hierzu wird eine veränderte Verkehrsführung über die bereits seit Längerem fertiggestellten Behelfsbrücken an der Anschlussstelle Broichweiden eingerichtet. Umfangreiche Markierungsarbeiten werden in der Woche ab Mo. (30.5.) in beide Fahrtrichtungen Fahrbahnverengungen und Spurreduzierungen zur Folge haben. Ab Do. (2.6.) sollen die Behelfsbrücken genutzt werden können. Den Verkehrsteilnehmer*innen stehen dann jeweils zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung.


Feierliche Verkehrsfreigabe des Umbaus Autobahnkreuz Aachen - Für den zukünftigen Verkehr bestens gerüstet

Einer der wesentlichen Kreuzungspunkte im europäischen Transitverkehr ist nach rund 12 Jahren Bauzeit für den Verkehr offiziell freigegeben worden. Mit insgesamt bis zu 17 Fahrstreifen soll das nun fertiggestellte Autobahnkreuz Aachen den reibungslosen Verkehrsfluss in der West-Ost Verbindung Niederlande-Köln (A 4) sowie der Nord-Süd-Trasse Düsseldorf-Belgien (A 44) sicherstellen. Zudem bildet die Verbindung Aachen Rothe Erde – AC-Europaplatz (A 544) im Kreuz einen weiteren Baustein des fünfarmigen Knotenpunktes.

 „Mit der Verkehrsfreigabe entzerren wir die Konfliktpunkte in den Verflechtungsbereichen und sorgen für einen besseren Verkehrsfluss und für mehr Verkehrssicherheit. Das fünfarmige Aachener Autobahnkreuz ist ein leistungsfähiger Knotenpunkt im europäischen Ost-West-Verkehr und von wesentlicher Bedeutung für die Wirtschaft in der gesamten Region. Der Bund hat dieses Projekt mit Gesamtinvestitionen von rund 152 Millionen Euro realisiert“, sagte Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, anlässlich der Verkehrsfreigabe. 

„Gute Nachricht für alle Pendler, Reisende und Lkw-Fahrer: Endlich ist der notwendige Ausbau des Autobahnkreuzes Aachen vollendet“, so Ina Brandes, Ministerin für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. „Das bedeutet kürzere Fahrzeiten, mehr Verkehrssicherheit und schnelleren Transport von Gütern über den neuralgischen Knotenpunkt zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Mit seiner direkten Anbindung zu unseren europäischen Nachbarn spielt das Autobahnkreuz eine Schlüsselrolle im dichten Fernstraßennetz Nordrhein-Westfalens.“

„Wir haben das Autobahnkreuz Aachen fit gemacht für die Herausforderungen der Zukunft“, erklärte Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes bei der feierlichen Eröffnung. „Wo noch im Jahre 2000 rund 140.000 Fahrzeuge durch das Kreuz fuhren, sind es heute schon 180.000 pro Tag. Das sind innerhalb von 20 Jahren rund 30 Prozent mehr Fahrzeuge – Tendenz steigend“, betonte Krenz. „Allein der Lkw-Verkehr in Richtung Köln und Düsseldorf hat in den letzten zehn Jahren um rund 50 Prozent zugenommen.“

Der Umbau des Autobahnkreuzes Aachen gehört zu den größten Bauvorhaben seiner Art in Deutschland. Das Projekt umfasst sechs Brückenerneuerungen und vier Brückenneubauten, darunter auch die Überflieger-Brücke, die den fünften Arm des Autobahnkreuzes bildet. Um dem Verkehr auf dieser europäisch wichtigen Strecke mit starkem LKW-Anteil gerecht zu werden, wurde die Hauptbrücke im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus verlängert und verbreitert. 

Die A 4 ist insbesondere für den Schwerlastverkehr eine der wichtigsten Verbindungen der Ballungsräume in Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Sachsen. Zudem ist sie aus europäischer Sicht als Teil der E 40, die von Frankreich über die Niederlande, Belgien und die osteuropäischen Nachbarstaaten nach Belarus führt, von wichtiger Bedeutung. 

Fotos
(Die Autobahn GmbH, frei zur Veröffentlichung)

Luftbild AK Aachen 1280px

1) Luftbildaufnahme vom Autobahnkreuz Aachen mit Blickrichtung Niederlande.

Banddurchschnitt Verkehrsfreigabe AK Aachen 121121 1280px

2) Banddurchschnitt zur offiziellen Verkehrsfreigabe des Autobahnkreuzes Aachen: (v.l.) Thomas Ganz, Niederlassungsdirektor Rheinland der Autobahn GmbH, Claudia Moll MdB, Catarina dos Santos MdB, Dr. Stefan Krause, Leiter Abteilung Bundesfernstraßen im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Ina Brandes, NRW-Verkehrsministerin, Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH, Dr. Tim Grüttemeier, Städteregionsrat Aachen und Roger Nießen, Bürgermeister der Stadt Würselen.


 Einen Überbick über alle, auch schon fertiggestellte Bauphasen finden Sie unter Bauablauf.

Die Autobahn GmbH

Die Autobahn GmbH des Bundes hat am 01. Januar 2021 die Verantwortung für Planung, Bau und Betrieb aller Autobahnen in Deutschland übernommen. Mit künftig bis zu 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 10 regionalen Niederlassungen, 41 Außenstellen und 189 Autobahnmeistereien unterhält sie 13.000 Kilometer Autobahn. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Berlin ist eine der größten Infrastrukturbetreiberinnen in Deutschland.

Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung Rheinland, Außenstelle Euskirchen
Otto-Lilienthal-Straße 25a, 53879 Euskirchen
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